In den Niederlanden bin ich immer wieder gerne. Ganz besonders beeindruckt mich die Fahhradkultur. Die Infrastruktur bevorzugt die Fahrräder gegenüber den Autos deutlich, teilweise mit eigener Verkehrsführung und sehr gut ausgebauten Radwegen. Die Einwohner selber fahren hauptsächlich mit gebrauchten, schlurrigen Fahrrädern durch die Gegend, und nicht wie in Deutschland mit teuren Mountainbikes und Trekkingrädern. Bei meinem letzten Aufenthalt in Groningen waren die Katzen freundlich, und ich habe nachts eine Eule gesehen. Die hier angebildeten Dinge habe ich auf dem Groninger Wochenmarkt erstanden, der Samstags abgehalten wird.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Niederlande
In den Niederlanden bin ich immer wieder gerne. Ganz besonders beeindruckt mich die Fahhradkultur. Die Infrastruktur bevorzugt die Fahrräder gegenüber den Autos deutlich, teilweise mit eigener Verkehrsführung und sehr gut ausgebauten Radwegen. Die Einwohner selber fahren hauptsächlich mit gebrauchten, schlurrigen Fahrrädern durch die Gegend, und nicht wie in Deutschland mit teuren Mountainbikes und Trekkingrädern. Bei meinem letzten Aufenthalt in Groningen waren die Katzen freundlich, und ich habe nachts eine Eule gesehen. Die hier angebildeten Dinge habe ich auf dem Groninger Wochenmarkt erstanden, der Samstags abgehalten wird.
Sonntag, 12. Juli 2009
Mittwoch, 1. Juli 2009
Dienstag, 23. Juni 2009
Der Sonnengott und das Christentum
Im Jahre 337 wurde Konstantin I. beigesetzt, der erste römische Kaiser, der sich offiziell, kurz vor seinem Tode, taufen ließ. Ob er wirklich Christ war, sei dahingestellt- seine Taufe und die Duldung und Förderung des Christentums unter seiner Ägide waren jedenfalls politisch motiviert.
Nach römischer Tradition wurde Konstantin bei seiner Beisetzung "konsekriert", das bedeutet, er wurde zum "Divus", also zum Gott erhoben.
Hierzu wurde eine Münze geprägt, die wir hier sehen.
Eusebius von Cäsarea war der Hoftheologe und Chronist Konstantins, ein Anhänger der arianischen Lehre. Er beschreibt die Münze wie folgt: "Sie (die Münze) zeigte, wie Konstantin als Wagenlenker auf einem Vierergespann fahrend von einer Hand, die von oben herab sich ihm entgegenstreckt, aufgenommen wird."
Was sollte den Zeitgenossen diese Symbolik mitteilen, wie wurde sie dechiffriert? Der Rennwagen ist einerseits der Sonnenwagen, also Attribut des Sol Invictus, demjenigen populären römischen Gott, dessen Aufgabe es unter anderem war, den Kaiser zu beschützen. Andererseits wurde in der christlichen Ikonographie der Zeit, die noch viel variabler und ohnehin völlig grundverschieden von der heutigen war, Christus als Wagenlenker dargestellt. Die ausgestreckte Hand ist einerseits als diejenige des Jupiters zu deuten, andererseits wird die Himmelfahrt Jesu Christi abgebildet. Verstärkt wird der christliche Charakter noch durch die Vorderseite, die den konsekrierten Kaiser mit einem Schleier zeigt, anstatt des obligatorischen Siegerkranzes. Der Schleier ist ein priesterliches Attribut, welches aber auch von Jupiterpriestern verwandt worden war.
Anhand dieser Münze kann ein ganz typisches Phänomen des spätantiken Umgangs mit Religion aufgezeigt werden, nämlich die Verschmelzung von verschiedenen Kulten und ihrer Symbolik.
Es werden vier verschiedene Kulte miteinander in Einklang gebracht:
1. Die klassische römische Religion, dargestellt durch die Hand des Jupiter,
2. Der spätantike Mysterienkult des Helios repspektive Sol Invictus, dargestellt durch den Sonnenwagen,
3. Der seit Augustus für die Kaiserzeit obligatorische Herrscherkult, präsent durch die Konsekration (Vergöttlichung) des Konstantin. Zu diesem Anlass wurde die Münze geprägt.
4. Das Christentum, dargestellt durch die "Himmelfahrt" auf dem Wagen sowie die Hand, die vom Himmel herabgreift.
Für den Betrachter war es also ein leichtes, Sol, Jesus Christus sowie den Kaiser gleichzusetzen.
Der christliche Herrscherkult wurde also in das seit knapp zwei Jahrzehnten staatlich geförderte Christentum integriert, schubweise ersetzte es den vorherigen Sonnengott, der zuvor die Aufgabe innehatte, den Herrscher zu beschützen.
Eus.; v.C. IV 73 (150,18-20 W.)
Sonntag, 21. Juni 2009
Black Metal
Gestern beim Konzert der Blackmetalband "The Ugly" in Billstedt gewesen.
Wüste, agressive Melodieflächen, elegischer und gleichzeitig anstachelnder Gesang und eine apokalyptische Choreographie zeichneten den Auftritt der sympathischen Schweden aus.
Sonntag, 14. Juni 2009
Sol Invictus
Montag, 8. Juni 2009
5 Minuten
Im Uns ist Gott
Es zeigt sich in zweierlei Form
Durch die tödliche, süße Reise nach Innen
sowie
Ausgepackt vor goldenen Altären der Nachrichtensender
Den eingesperrten Gott will man uns sehenlassen
aber es ist nichts da
trotzdem
ist es keine Barbarei.
Es zeigt sich in zweierlei Form
Durch die tödliche, süße Reise nach Innen
sowie
Ausgepackt vor goldenen Altären der Nachrichtensender
Den eingesperrten Gott will man uns sehenlassen
aber es ist nichts da
trotzdem
ist es keine Barbarei.
Samstag, 2. Mai 2009
Elbinsel

Eingekeilt zwischen Bedürfnissen und deren Hinterlassenschaften,
Generationen von Arbeit
und den Menschen
die wiederwegziehen,
bist du der Hafen, den die Einheimischen
für einen Jugendknast halten, weil sie es nicht in der Schule nicht besser lernen.
Aus kleinbürgerlichem Milieu wird man hier angeschwemmt,
und nichts ist neu, der Unverstand regiert
überall, gerade in der Kunst.
Gerade deine Überschaubarkeit ist das Manko,
obwohl das Karma des ganz besonderen Ortes sich ganz besonders schnell verändert.
Zehn Jahre später sind 90% der Bewohner ausgetauscht,
in neuen Heimatländern ansässig.
Freiwillig wohnen hier nur Snobs.
das stimmt zwar nicht, doch
genau das ist ihr Plan.
Ob er aufgeht, bezweifel ich.
Stadtplanung zeitigt immer ganz andere Ergebnisse, als von Diadochen angedacht.
Zigaretten gibts hier einzeln und billig,
da wird so mancher süchtig.
Nach Crack.
Im Penny, der keine
neuen Mitarbeiter einstellt.
Weil er zu klein ist, und
die Frau mit dem Blech im Gesicht
beschwert sich, weil keine neue Kasse aufgemacht wird.
Die Hunde verbinden die Menschen,
die ein ähnliches Schicksal und soziale Lage
zur Solidarität zwingt.
Der moorige Untergrund bringt Erinnerungen zutage, derer sich
nur noch die Omas
und
die Gastarbeiter der ersten Generation
entsinnen.
Donnerstag, 16. April 2009
Tote Tiere
Ich habe einmal
eine tote Fledermaus
mehrere Monate unter meinem Bett liegen gehabt
in einem alten Honigglas.
Mit meinem Mund bin ich die weichen Flügelchen entlanggefahren,
habe die kleinen Knöchelchen mit der Zunge befühlt.
Ein Druck auf den Anus hat ein Tröpchen Urin heraufbefördert.
Gestern habe ich beim Aufräumen einen toten Marder hinterm Schrank gefunden.
Ich habe ihn in eine Plastiktüte gesteckt und erstmal unter die Spüle gelegt, um ihn später in Ruhe zu untersuchen.
Jetzt liegt er vor mir, auf dem Tisch vor der Tastatur.
Ich liebkose den Kadaver, desen tote Augen einen erotischen Glanz verstrahlen.
Ich bin ganz verliebt in den Augenblick.
Jetzt öffne ich das Mündchen und befühle die kleinen spitzen Zähnchen, mit meinem kleinen Finger streichel ich seinen Gaumen.
Die Behaarung unter dem Bauch des Marders ist ganz weich.
eine tote Fledermaus
mehrere Monate unter meinem Bett liegen gehabt
in einem alten Honigglas.
Mit meinem Mund bin ich die weichen Flügelchen entlanggefahren,
habe die kleinen Knöchelchen mit der Zunge befühlt.
Ein Druck auf den Anus hat ein Tröpchen Urin heraufbefördert.
Gestern habe ich beim Aufräumen einen toten Marder hinterm Schrank gefunden.
Ich habe ihn in eine Plastiktüte gesteckt und erstmal unter die Spüle gelegt, um ihn später in Ruhe zu untersuchen.
Jetzt liegt er vor mir, auf dem Tisch vor der Tastatur.
Ich liebkose den Kadaver, desen tote Augen einen erotischen Glanz verstrahlen.
Ich bin ganz verliebt in den Augenblick.
Jetzt öffne ich das Mündchen und befühle die kleinen spitzen Zähnchen, mit meinem kleinen Finger streichel ich seinen Gaumen.
Die Behaarung unter dem Bauch des Marders ist ganz weich.
Samstag, 4. April 2009
Donnerstag, 26. März 2009
Nelkenmeister


Das erste Bild ist von einem "Meister der Darmstädter Passion" und um 1460 entstanden.
Es heisst "Der heilige Onophrius".
Man beachte, dass dem einsiedlerischen Heiligen ein affenartiges Fell gewachsen ist.
Um 1495 entstand das hier abgebildete zweite Bild vom "Zürcher Nelkenmeister", Hans Leu dem Aelteren.
Der Kreis der Nelkenmeister orientierte sich an den zeitgenössischen niederländischen Malern. Die Züricher malten aber viel volkstümlicher, und ausschliesslich zur Illustration von religiösen Szenen für die grossenteils analphabetische Bevölkerung.
Der Titel: "Der Erzengel Gabriel überwindet Lucifer"
Die Monster, die der Engel bekämpft, gefallen mir sehr gut. Vor allem das mit dem Schnabel.
Sonntag, 22. März 2009
Schweiz reloaded







Bezugnehmend auf meinen Post vom 29. Februar 2008, "Hallo Heso, hallo Wutknäckebrot",
hat sich etwas mehr als ein Jahr später eigentlich nichts verändert in der Schweiz.
Zürich ist immer noch ein bisschen langweilig.
Dummerweise wurden die dadaistischen Botschaften, welche die Besucher an den Wänden anbringen durften, mittlerweile entfernt.
Die Berge sind eigentlich nur aus leblosem Gestein und stehen ein wenig sinnfrei in der Gegend, dafür beherbergen sie aber eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt (Eulen, Marder, Geröllziegen, Edelweiss), auf dem Foto sind die in 3000 Meter Höhe lebenden
Alpendohlen zu sehen.
Auf dem letzten Foto bin ich vor einer LIDL-Filiale zu sehen, die gerade eröffnet wurde. Dies war ein grosser Tag für die Einheimischen, und es gab umsonst Cola, Kaffee und Schokoriegel.
Samstag, 14. März 2009
Kunsthandwerk, Selbstporträt

In meiner WG durchleben wir derzeit eine äußerst produktive Phase- als Nebenprodukt sind hierbei diese beiden Stühle herausgekommen, die von Johannes Ender bearbeitet wurden.
Materialien: Frischaltefolie, leere Colaflaschen, Sprühfarbe (Gold und Grün), diverse Klebebänder, handelsübliche Plastikgartenstühle
Der Verfasser des Blogs hat auch noch ein Selbstporträt im Hamburger Hafen fotografiert, welches die düstere Stimmung illustriert, die über dem wüsten Gelände lastet.
Freitag, 13. März 2009
Umläuterung von Nöbst und Neβel
Dies ist der Titel des ersten Posts aus dem deutschsprachigen Blog An rüdiger Dutβch!!! von dem schwedischen Autor Peter Ingestad, der mir seinen Text als Gastbeitrag mit freundlicher Empfehlung zur Verfügung gestellt hat.
Hier der Text:
Umläuterung von Nöbst und Neβel
Als tötensachlicher Vezügungsbosch der Zeut am Vonstag Mitterblatt hatt immer Zimmertûr ins Bald nach unser Löwenblau des Ottostoβenreine Quatschität mit ihreneurer Volksgestraβ bis Tatenkûpf sein Keinung in die Notzyklamen hoch von Äntern alser Vattenföβ zum Ichts erkonntet wie Naturkultatem aber sie nach so Konklav erzägt von Sönnenschein daβ Kuchpotenziatus auch ihr Öhe inzel ober volkbar kuhn sein finstre schwarze Riesenfalter Hinterpommach söll nur Daβeinwelteten Potät auf Dutsch zur Phenith Bachengumpf zerzwischhen unternähmen können sollen werden vollen wissen tönten machen faschen glöcken sonnen dummen schweden dingen linken laten sein.
Noch führer seitermehr am Lindentor bei Öffenbächer Zud von Heilenstuch zimbabwer dann sich Monatskostularium am Saupenkoβ villeuchter Plöntag sicherheiβ die Ohen eger Tafelpuhr bis Tun und Neunen eure Ihr an Ohr dem Föhnenwand zietertes Büsch zu Seuch verzettteret.
Vor kahles Konzitäthum rennen wir daβ Hohenheimer Eiβenkumpf des polgerisches Tanzig vuller Fäβung unter Szenenrampf wenn lächter doch Vertatisch Hinoch ögert Wohungtische mössen sonach bissen wochenänderungeringen egen fegen danoch lieder Unterhänich dielen zäuβen fonnen regen sûden weder Ahlung sehlen tönen läderheuβen immelwimmel währforts einzuwieden undsoweiten kann.
Hier der Text:
Umläuterung von Nöbst und Neβel
Als tötensachlicher Vezügungsbosch der Zeut am Vonstag Mitterblatt hatt immer Zimmertûr ins Bald nach unser Löwenblau des Ottostoβenreine Quatschität mit ihreneurer Volksgestraβ bis Tatenkûpf sein Keinung in die Notzyklamen hoch von Äntern alser Vattenföβ zum Ichts erkonntet wie Naturkultatem aber sie nach so Konklav erzägt von Sönnenschein daβ Kuchpotenziatus auch ihr Öhe inzel ober volkbar kuhn sein finstre schwarze Riesenfalter Hinterpommach söll nur Daβeinwelteten Potät auf Dutsch zur Phenith Bachengumpf zerzwischhen unternähmen können sollen werden vollen wissen tönten machen faschen glöcken sonnen dummen schweden dingen linken laten sein.
Noch führer seitermehr am Lindentor bei Öffenbächer Zud von Heilenstuch zimbabwer dann sich Monatskostularium am Saupenkoβ villeuchter Plöntag sicherheiβ die Ohen eger Tafelpuhr bis Tun und Neunen eure Ihr an Ohr dem Föhnenwand zietertes Büsch zu Seuch verzettteret.
Vor kahles Konzitäthum rennen wir daβ Hohenheimer Eiβenkumpf des polgerisches Tanzig vuller Fäβung unter Szenenrampf wenn lächter doch Vertatisch Hinoch ögert Wohungtische mössen sonach bissen wochenänderungeringen egen fegen danoch lieder Unterhänich dielen zäuβen fonnen regen sûden weder Ahlung sehlen tönen läderheuβen immelwimmel währforts einzuwieden undsoweiten kann.
Dienstag, 10. März 2009
Dienstag, 3. März 2009
Samstag, 21. Februar 2009
S-Bahn-Gespräche
Gestern nachmittag in der S 11, auf dem Rückweg von Poppenbüttel zum Hauptbahnhof:
Müde Menschen auf dem Nachhauseweg. An der S-Bahn-Haltestelle Ohlsdorf setzt sich eine Oma neben mich, Typ weißer Pelzmantel, Perlenohrringe und blondierte Dauerwelle.
Nach einiger Zeit fängt sie an herumzuschamfuttern: "Dieses Gequatsche. Das geht einem ja auf den Geist überall." Ich: "Wieso? Dürfen die Leute sich nicht unterhalten?"
Sie: "An jeder Ecke steht jemand und telefoniert. Nicht zum Aushalten ist das. Hoffentlich werden die jetzt bald verboten, und das kommt bald mit dem Verbot."
Ich: "Ja, da kann ich Ihnen nur Recht geben. Hoffentlich wird das bald verboten. Noch viel schlimmer allerdings sind Kölnisch Wasser und andere Duftwässerchen. Es gibt nichts lästigeres als parfümierte Menschen, finde Sie nicht?" Die Oma steht auf und setzt sich ein paar Reihen weiter. Die Leute drumherum grinsen.
Müde Menschen auf dem Nachhauseweg. An der S-Bahn-Haltestelle Ohlsdorf setzt sich eine Oma neben mich, Typ weißer Pelzmantel, Perlenohrringe und blondierte Dauerwelle.
Nach einiger Zeit fängt sie an herumzuschamfuttern: "Dieses Gequatsche. Das geht einem ja auf den Geist überall." Ich: "Wieso? Dürfen die Leute sich nicht unterhalten?"
Sie: "An jeder Ecke steht jemand und telefoniert. Nicht zum Aushalten ist das. Hoffentlich werden die jetzt bald verboten, und das kommt bald mit dem Verbot."
Ich: "Ja, da kann ich Ihnen nur Recht geben. Hoffentlich wird das bald verboten. Noch viel schlimmer allerdings sind Kölnisch Wasser und andere Duftwässerchen. Es gibt nichts lästigeres als parfümierte Menschen, finde Sie nicht?" Die Oma steht auf und setzt sich ein paar Reihen weiter. Die Leute drumherum grinsen.
Freitag, 13. Februar 2009
Samstag, 31. Januar 2009
Jessica McCain Radioactive State: Teil IV

Viele Jahre vergingen. Jessica wurde eine weise Ashadina-Mutter der Goten, und sie bekam viel Macht im Stammesverband.
Kurz nach ihrer Inauguration verstarb Greiserich an einem Blutsturz, verursacht durch eine akute Magen-Darmwand-Vergammlung. Jessicas schärfste Konkurrentin, die Seherin Kassandra, war schon seit vielen Jahren tot. Jessica hatte sie eines Nachts von ihrer Geheimpolizei festnehmen und ohne Prozeß hinrichten lassen. Kassandra wurde gevierteilt. Ihr treuer Hund Buster war somit der letzte Überlebende, der sich an die graue Vorzeit erinnern konnte, als die Ashadina-Mutter in den Stamm kam.
Eines morgens ging Buster an den frischen Berquellbach, um seine Intimwaschung vorzunehmen und sich an dem Wasser zu laben, wie es seine Gewohnheit war. Der einst jugendliche Buster war auch in die Jahre gekommen, sein Fell war grau, die Augen matt und die Knochen müde. Buster war nicht dumm- er sah die Gefahr schon seit Jahren heraufziehen und er bemerkte die Veränderung der Persönlichkeit, die Jessica durch die stetig wachsende Machtfülle erfahren hatte. Jessica wurde skrupelloser, zynischer, grausamer und vor allem immer fetter. Sie brachte mittlerweile über 100 kgauf die Waage, und das bei nur 1,64 m Körpergröße- das ergibt einen Body-Mass-Index von über 43! Während der alte Recke sich wusch, dachte er, man müsse die alte Despotin aus dem Weg räumen. Da plötzlich kamen hinter einem Stein die Inquisitoren der Ashadina-Mutter hervor und hatten Buster umzingelt...
Montag, 26. Januar 2009
Aus Hamburgs Süden
Was es nicht so alles gibt...
Obwohl Weiß nach Punkten unterlegen ist, setzt es Schwarz matt. Da hat Schwarz nicht aufgepaßt.
Über dem Schachspiel prangt das Kreuz, in derselben Wohnung in Hamburg-Marmstorf.
In einem italienischen Restaurant präsentiert der Gastronom stolz seinen riesigen Lachs, die viel schönere Kellnerin schaut ein wenig konsterniert an der Kamera vorbei.
Hoolywood Nails- eine gute Sache. Zu dem Zeitpunkt, als die Fotografie geschossen wurde, waren tatsächlich Kunden im Laden, die manikürt wurden. Ein Nagelstudio für Hooligans ist offenbar eine Marktlücke.
Gestern und Heute genießen wir einen Hauch von Oriantel Night.
Da werden Erinnerungen wach...
Abonnieren
Posts (Atom)

