Freitag, 30. November 2012

Chomolungmas Kleid Bandgeschichte

„Musikindustrie zerstören, freie Musik hören!“ – Unter diesem Motto sind auf dem Musikwiki der Universität Gühlen-Glienicke zahlreiche freie Musikstücke zu sehen bzw. zu hören, so auch das komplette Repertoire von Chomolungmas Kleid, einer Boy-Group aus Ernst-Thälmann-Stadt Hamburg. Wer sind diese Jungs, bei deren Konzerten die weiblichen Ventilatoren kreischen und reihenweise in Ohnmacht fallen? Bandleader und Leadsänger Assurbanipal Schmerz nahm bereits als Kind Gesangsunterricht und studierte an der Moskauer Lomonossowuniversität Gesang und klassisches Ballett. Er graduierte mit summa cum laude und kehrte nach seinem Abschluss nach Deutschland zurück, um im Harburger Untergrund eine Nahkampfausbildung zu absolvieren. Hier lernte er im Jahre 2006 Sloyment kennen; allerdings vergingen weitere zwei Jahre, bis sich das Projekt „Chomolungmas Kleid“ aus dem Boden stampfte. Keyboarder und Synthesizer-Freak Lech stammt aus einer polnischen Arbeiterfamilie. Er war bereits als Kind aktiv an der Beseitigung des stalinistischen Unrechtsregimes beteiligt. Sein Vorhaben, mit Erreichen des Eintrittsalters in die Gewerkschaft Solidarność einzutreten, konnte er nicht umsetzen, da aufgrund des von der Solidarność initiierten Verbotes sämtlicher Gewerkschaften auch die Solidarność verboten wurde. Aus Frust darüber wande er sich der Musik zu. Lech verwendet hauptsächlich einen Synthesizer mit Fake-Radioröhren, die nicht beschaltet sind. Selbst das orangefarbene Glimmen ist Fake, denn es kommt nicht von den Glühwendeln der Röhren, sondern von geschickt dahinter versteckten Leuchtdioden. Sloyment fungiert in der Band hauptsächlich als Backup-Vocal und ist quasi das dritte Rad am Wagen. Sein richtiger Name ist Gultor Großtorbay. Früher hatte er eine Pferdezucht im Weltraum. Aufgrund seines Glaubens musste er vom Planeten Rhombus 41 fliehen. Auf dem Weg nach Erde drei verliebte er sich in eine Echsenfrau, die aber aus rassehygineischen Gründen auf Erde drei nicht erlaubt sind. So verschlug es ihn vor zwölf Jahren mit seinem Raumschiff, das voller trächtiger, eingeölter Breitmaulstuten war, zu Assurbanipal und Lech.

Montag, 8. Oktober 2012

Pilze sammeln reloaded

Rund eine Woche später gehe ich heute zurück zu den Fliegenpilzen. Die sehen mittlerweile ein wenig anders von Farbe und Form aus, und es sind neue Hüte aus der Erde gesprossen. Die weissen Punkte sind größtenteils vom Regen weggewaschen- das sind nämlich Überbleibsel der allerersten Haut des Fliegenpilzes. Das vor einer Woche fotografierte Exemplar ist im Übrigen der Fliegenpilz mit der Einkerbung. Warum die Farbe von einem satten, feurigen Rot zu Orange gewechselt hat, würde mich interessieren. Jedenfalls weiß ich, dass Fliegenpilze oft mit Steinpilzen an der gleichen Stelle wachsen. Die Myzele der beiden Pilzarten sind auf eine geheimnisvolle Weise symbiotisch miteinander verbunden. Daher habe ich mich entschlossen, den Fundort noch einmal genauer abzusuchen. Und siehe da: Etwas versteckt im hohen Gras ein taufrischer, von jeglichen Parasiten verschonter Riesensteinpilz, der groß wie der Kopf eines Säuglings ist und stolze 800 Gramm auf die Waage bringt. Yeaaaah!!!

Freitag, 5. Oktober 2012

Pilze sammeln

Ich habe in diesem Jahr leider ausser diesem schönen Exemplar keine Steinpilze gefunden...

Dienstag, 21. August 2012

Ferkelstarter

"Ferkelstarter"... Was ist Ferkelstarter? Ferkelstarter ist spezielles Kraftfutter für Ferkel in der Schweinefleischproduktion. Bei einer Recherche zu Massentierhaltung bin ich auf diesen schönen Post in einem Bodybuildingforum gestoßen, viel Spaß beim Lesen: http://www.team-andro.com/phpBB3/ferkelstarter-t78658.html

Dienstag, 22. Mai 2012

Dinge, die ich kürzlich erwarb:

Das polnische Aftershave "Brutal". Und meinen salafistischen Koran. Man beachte die Adresse, an die das ganze geschickt wurde!!!

Sonntag, 15. April 2012

Professor Vitzliputzli

Die Wolke löste sich aus dem Verband der aufgetürmten Gaswand. Violett schimmernd und pulsierend formte sie sich zu einem Ball, wie Whisky in der Schwerelosigkeit.
Die künstliche Atmosphäre erschien den Zuschauern ganz anders als das Gewohnte. Es war ein Klima, in dem auch der Geist ganz neue Wege beschreiten wird, weil die physikalischen Gesetzmäßigkeiten so ganz anders waren.
"Wir sind jetzt Zeugen des Erwachen eines neuen Bewusstseins, meine Damen und Herren. Ich möchte an dieser Stelle Frank Herbert zitieren: "Vater, der Schläfer ist erwacht!"" Professor Vitzliputzli hielt eine Rede, die den besonderen, feierlichen Anlass illustrieren sollte. Die Rede war eigentlich völlig unnötig, da alle Anwesenden ohnehin die starken Veränderungen spürten.
Das Hintergrundlicht aus einer Lichtquelle hinter der graurosa Wolkenwand wurde gedämpfter. Eine spirituelle Energie strahlte vom Zentrum. Die Erde begann zu vibrieren. Alle Anwesenden hielten sich an den Händen, und obwohl sie nicht wussten, was geschah, hatte niemand Angst. Sie blickten auf einen leicht abschüssigen Abhang hinunter in ein Tal, wo die bizarren, sich stetig verändernden und wabernden Wolken sich zentrierten. Auch die Tierwelt wurde von dem nie da Gewesenen in Bann gezogen. Schwärme von Insekten und Vögeln sammelten sich auf den sanft geschwungenen Hügeln, die sich locker um das Tal mit dem Zentrum des Geschehens gruppierten.

Freitag, 16. März 2012