Montag, 19. April 2010

Menschen mit Brillen Teil I




Dies ist der erste Teil der Serie "Menschen mit Brille", bei der ich interessante Persönlichkeiten mit einer Sehschwäche und ohne Kontaktlinsen zeige. Nur Fotos werden gezeigt, auf biographische Details, Namen, Sternzeichen etc. wird verzichtet.
Vorschläge von Porträts bebrillter Menschen sind durchaus erwünscht.
"Oberflächlich ist der, der im Umgang mit Menschen nicht auf den äußeren Schein achtet."
(Oscar Wilde)

Donnerstag, 15. April 2010

Die Universalmaschine


Im Hof hinter der Werkstatt ist es kühl und nicht so staubig wie auf der Strasse.
Seit einigen Jahren können jetzt auch einfache Pionierpflanzen hier gedeihen, und so hatte Dr. Margolina einige Kakteen im Hof angepflanzt, die den Ort ein bisschen wie die heimische Erde wirken lassen. Wo soll ich die Universalmaschine denn aufbauen?
Wir brauchen eine geschütze Halle, denn gerade des Nachts würden die Stürme und magnetischen Turbulenzen die unfertig aufgebaute Maschine zerstören.
Dr. Margolina, die leitende Biologin, braucht das Gerät, um den einst unbewohnbaren Mond vollständig in eine erdähnliche Biosphäre zu verwandeln. Für alles Weitere benötigen wir nur diese eine Universalmaschine, denn aus den Rohstoffen dieses Mondes, den Erzen, Silikonen und dem Wasser und Methan, kann die Universalmaschine weitere Maschinen, Gerätschaften, Gebäude und Infrastruktur herstellen. Selbst weitere Universalmaschinen kann sie bauen! Nur ist es wichtig, dass der Aufbau dieser einen, ersten Maschine gelingt. Wenn er denn misslinge, würde die Umwandlung des Mondes verhindert, die aufwändig installierte Atmosphäre verflüchtigt sich, und Phobos verwandelt sich zurück in jene unbewohnbare Wüstenei, die leblos seine Bahnen um den Mars zieht.

Montag, 5. April 2010

CHOMOLUNGMAS KLEID im POW am 10.4.2010



Im Rahmen der Veranstaltung "Dokus und Musik".
Vorher gibt es Dokumentationsfilme zu sehen, CHOMOLUNGMAS KLEID leitet dann den ekstatischen Teil des Abends ein...
Haubachstrasse 7 a, Nähe Bahnhof Altona.
http://www.absolutondemand.de/movie.php?id=8
http://www.wirsindwoanders.de
http://www.myspace.com/powiswow

Montag, 22. März 2010

Lebensweisheit


Glücklich ist, wer mit einer Eule hinterm Ofen Halma spielt.

Mittwoch, 17. März 2010

Der Erzengel Gabriel überwindet Lucifer


Einer der "Züricher Nelkenmeister", um 1495.

Donnerstag, 4. März 2010

"Leitungswasser mit Salz" und "Tiere des Waldes" von "Chomolungmas Kleid" -OUT NOW






---NEU---NEU---NEU---NEU---NEU---NEU---NEU---NEU---NEU---NEU---NEU---

Hol dir die neue Single-Auskopplung von CHOMOLUNGMAS KLEID- LEITUNGSWASSER MIT SALZ!
Als Bonus gibts auf der B-Seite den EBM-Hit "Tiere des Waldes", der in der Mongolei und in Honduras bereits auf Platz 4 der Singleverkaufscharts, noch vor Lady Gaga und Tocotronic, steht.
Oder hör es dir auf der MySpaceseite von CHOMOLUNGMAS KLEID umsonst an.

Montag, 1. März 2010

"Responsible Parties" am 22.2.10 im Pudel in der Retrospektive

Intensiv und ein wenig kurz war der Auftritt. Das Publikum war zufrieden.
Vielen dank an Stefan Hauberg, Brandon Davis, Felix Striegler und Martin Gebhardt.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Ankündigung: Responsible Parties im Golden Pudel Club am 22.02.2010


Progressiver Neukrautrock und eingängige Arrangements werden dem Musikfreund an diesem Abend sicher viel Freude bereiten.

Sonntag, 7. Februar 2010

Spieleabend: Monopoly



Alte Freunde verbringen Samstagabende gerne gemeinsam in geselliger Runde. Es wird gegessen (Käsekuchen), und später wird gespielt. Monopoly ist ein sehr emotionales Spiel. Die vorliegende Version stammt aus dem jahre 1953 und ist die Erste, die mit den "klassischen" deutschsprachigen Strassennamen wie Badstrasse, Schloßallee oder Goethestrasse versehen ist.

Mittwoch, 3. Februar 2010

"You Segment"- Der neue Song von "Chomolungmas Kleid"

Die beiden Jungs haben mal wieder einen neuen Song produziert, und bevor das ofizielle Video fertig gestellt ist, gibt es als Appetithappen die reine Audioversion auf der MySpaceseite der Band zu hören: KLICK HIER
Für diejenigen, die der englischen Sprache mächtig sind, gibt es HIER den Text in voller Länge. Über Interpretationen freuen wir uns selbstverständlich, und der originellste Kommentar gewinnt ein virtuelles Abendessen mit der Band! Allerdings muss die Interpretation in den Kommentarbereich des Musenalmanachs geposted werden, und nicht einfach als Facebookkommentar unter die Notiz. Einsendeschluß ist der 22.02.2010 (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Montag, 25. Januar 2010

Jesus ist da


Ein Zitat von meinem Freund Gronkor: "Wenn Jesus heute, hier in Hamburg leben würde, würde er jede Prostituierte, jeden Alkoholiker, jeden Punk, jeden Obdachlosen, jeden Polizisten, jeden Zuhälter und jeden Schläger mit Namen kennen."

Die Abbildung zeigt die Kreuzigungsszene vom Isenheimer Altar, Mathias Grüneberg um 1516

Mittwoch, 20. Januar 2010

Ich schreibe mein Herz in den Staub der Strasse

Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße ...


George Forestier


Ich schreibe mein Herz

in den Staub der Straße vom Ural bis zur Sierra Nevada

von Yokohama zum Kilimandscharom eine Harfe aus Telegraphendrähten.

Ich sage Gobi und ich sage Sahara

ich sage Eismeer und sage Hawai. Katarakte der Sehnsucht,

die nie verstummen. Schweflige Blüte trockener Kakteen.

Turbine und Dynamo,

Motor der Schenkel. Ich lege die Hand

in die Spur meiner Füße.

Die Erde - zu klein

für ein wanderndes Herz. Der Himmel - zu hoch

für ein grübelndes Hirn.

Ich schreibe mein Herz

in den Staub der Straße. Ich lege die Hand

in die Spur meiner Füße.

Dienstag, 12. Januar 2010

Freitag, 8. Januar 2010

Immer mehr Deutsche nehmen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg!!!


Die Grafik in der Mitte ist im DVU-Stil, aber originellerweise unter umgekehrten Vorzeichen. Ich hoffe, dass noch mehr Flugblätter der SVP oder von anderen Parteien, auch in anderen Ländern, folgen.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Sprichwörter, Zitate und Weisheiten zum Jahresende und als Neujahrsgruß



-Verzweiflung ist eine Pflanze, die mit Wut gegossen wird

-Die Zange ist echt der Hammer (Ilya Margolin)

-Die Ewigkeit dauert lange. Besonders gegen Ende (Woody Allen)

-Oberammergau wartet auf Bartwuchs (Kongo-Fred)

-Das Leben ist wie eine Zigarette: Am Ende komm Rauch raus.

-Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu (Bauernregel)

-Stellenweise Bodenfrost möglich

-Mach es wie die Bahnhofsuhr: Zähl die Abfahrtszeiten nur!

-Noch ist der letzte Hahn nicht nach Kartago gegangen

-Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt! (Pringles)

-Du sollst dir Quasten machen an den vier Zipfeln deines Mantels, mit dem du dich bedeckst. (5. Mose 22:12)

-Grau, treuer Freund, ist alle Theorie, Und grün des Lebens gold'ner Baum (Johann Wolfgang von Goethe)

-Alles Entscheidende entsteht trotzdem (Friedrich Nietzsche)

Montag, 21. Dezember 2009

Jessica McCain Radioactive State Teil VI


Jessica McCain stand unter der Dusche. Sie genoss das warme Nass, wie es an ihrem Körper herunterperlte. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters hatte sie noch immer den Körper einer dreissigjährigen. Die Verjüngungsenergie, die sie aus der Stufenpyramide bezog, funktionierten noch immer tadellos. Unter ihrem Nachthemd wölbten sich die milchweißen Brüste, die wie junge Hunde bettelnd nach oben zeigten. Alles war verführerisch an Jessica in diesem Moment, und auf ihrem Mont Veneris begann es zu regnen. Sie musste wieder an Greiserich denken. Sie erinnerte sich, wie sie sich geliebt hatten, an seinen sehnigen, schlanken Körper und an seine Kraft. In ihrer Phantasie und in ihrer Hand erwachte Greiserich erneut zum Leben. Während sie sich mit dem Frotteehandtuch sanft trocknete und ihren Körper eincremte, fasste sie den Entschluss, Greiserich ins Leben zurück zu holen, koste es, was es wolle.

Montag, 14. Dezember 2009

Schon gewusst, daß...

...singen gegen Mundgeruch hilft, weil die Vibration im Kehlkopf feststeckende Essensreste in der Speiseröhre lösen kann?

...die ausgestorbene, altsemitische akkadische Sprache nur etwa 5000 Vokabeln hatte?

...man zu "Kurbeltelefon" auch "Schwurbeltelefon" sagen kann?

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Die große Thaiboxgala...





...im Docks auf der Reeperbahn. Alles, was auf dem Kiez Rang und Namen hat, war da: Karl-Heinz-Schwensen (Neger-Kalle), NUTELLA, die Marek-Bande, der König von St. Pauli und viele andere bekannte Größen aus der Halbwelt. Allesamt ehrliche Jungs, die einen im Milieu durchaus angesehenen Beruf ausüben.
Zu sehen waren bei der Veranstaltung ca. 20 Kämpfe in allen Gewichtsklassen und verschiedenen Kampfdisziplinen: Muay Thai, Thaiboxen, Boxen, Kickboxen, K1, K2 und Shaolin-Escrima. Auffällig war die homoerotisch aufgeladene Atmosphäre, auf die der Besucher schon mit dem Initiationsritus, dem systematischen Securitybegrabbeln an allen wichtigen Körperstellen am Einlaß, eingestimmt wurde. Schweiß, mit Öl eingeriebene nackte Männeroberkörper und das Ritual des männlichen Zweikampfes taten ein Übriges. Passend dazu wurde beim Eintreten in den Ring bei einem Kämpfer das Musikstück "Wild Boys" von Duran Duran über die Lautsprecher abgespielt.

Freitag, 4. Dezember 2009

Variationen zu "Frauen auf Fahrrädern"

Im Kommentarbereich des Musen-Almanach haben Kommentatoren einige neue Versionen von ***** ******s Erguss "Frauen auf Fahrrädern" geposted, die eine besondere Würdigung verdienen:
1. Der bärtige Rocker hat gesagt...

Frauen auf Motorrädern mag ich viel lieber,
Frauen auf Motorrädern,
die im Schanzenviertel durch den McDrive knattern,
ohne Auspuff, ohne Schutzblech,
mit laut aufgedrehter Anlage,
aus der der Rock dröhnt.

Zu Hause läßt sie die Hülle fallen,
das Fett von McDonalds schwappt hin und her,
auch drunter trägt sie nur Leder,
beschmiert mit Kettenfett
steht sie vorm Ehebett,
dann läßt sie die Peitsche knallen.

2. Noch son Poet hat gesagt...

Frauen in Autos

Frauen in Autos
mit langen MÄNTELN:
das Gesicht versteinert vom MakeUp.
Sie wollen zu McDonalds
und dann zur BWL-Vorlesung.

Kann ich so losfahren?
Nein, schnell noch schminken!
Alles Wichtige ist in der Handtasche.
Nun kann die Fahrt losgehen.

Den Zündschüssel rum,
Peng, nicht gekuppelt,
schnell wieder rückwärts,
huch, nochmal Peng.
Jetzt ist genug Platz zum Ausparken,
hat ja keiner gesehen.

Schnell nochmal schminken
bei Tempo 70, im Rückspiegel.
Die Fahrradampel wird gerade grün,
schnell auf die Bremse,
brumm, das war das Gaspedal.

Die Einkäufe vom Ökobauern
liegen auf der Straße verstreut
dazwischen die Frau auf dem Fahrrad.
Unveganes, frisch Geschlachtetes!
Sie konnte deutlich besser Auto fahren.
Der Notarzt wird sie wieder einigermaßen hinbekommen.
Aber für das Kind kann er nichts mehr tun.

3. ...und hat gesagt...

Frauen zu Fuß im Straßenverkehr

Sie verlassen nur selten das Haus.
Der Weg die Treppe runter ist sehr beschwerlich,
die Krankenkasse bezahlt nur die notdürftigste Behandlung.
Einen Treppenlift erlaubt der Vermieter nicht.

Alles geht langsam und mühevoll.
Das rechte Rad am Rollator hat bereits eine Acht.
Die Jugendlichen lachen hämisch,
sie unterhalten sich alle auf Türkisch!

Die Rente reicht nur für die nötigsten Einkäufe,
die Hüfte tut weh vom langen Marsch,
an der Kasse geht es der Kassiererin nicht schnell genug.

Nun muß sie den gleichen Weg wieder zurück.
Schon wieder diese Jugendlichen!
Sie stehen an der Ecke und rauchen.
Zum Glück haben sie heute gute Laune.
Wieso ist heute keine Werbung im Briefkasten?

Am Abend wartet eine bunte Sendung.
Das Unterschichtenfernsehen ist immer abwechslungsreich gestaltet.
Alle Verwandten sind inzwischen gestorben.

Donnerstag, 26. November 2009

Zwei Sachen

1. Was mich sehr aufregt ist, wenn Leute beim Spaghettiessen das Pesto direkt aus dem Pestogläschen auf ihren Teller tun. Das ist UNÄSTHETISCH und EKLIG! Hat man Euch denn nicht beigebracht, dass das Pesto im Topf mit den Spaghettis vermengt werden muss, damit alle Nudeln gleichmäßig mit dem grünen, salzigen Zeugs besudelt sind?
2. Warum bloß tragen soviele Menschen ihre Schals außerhalb ihrer Mäntel?
Schals sind meistens hässlich und ihre Aufgabe besteht darin, den Hals und die Brust des Trägers vor Kälte zu schützen. Die Schals sollten deshalb innerhalb des Mantels getragen werden, weil das besser aussieht und gleichzeitig zweckmäßiger ist.