Montag, 1. März 2010

"Responsible Parties" am 22.2.10 im Pudel in der Retrospektive

Intensiv und ein wenig kurz war der Auftritt. Das Publikum war zufrieden.
Vielen dank an Stefan Hauberg, Brandon Davis, Felix Striegler und Martin Gebhardt.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Ankündigung: Responsible Parties im Golden Pudel Club am 22.02.2010


Progressiver Neukrautrock und eingängige Arrangements werden dem Musikfreund an diesem Abend sicher viel Freude bereiten.

Sonntag, 7. Februar 2010

Spieleabend: Monopoly



Alte Freunde verbringen Samstagabende gerne gemeinsam in geselliger Runde. Es wird gegessen (Käsekuchen), und später wird gespielt. Monopoly ist ein sehr emotionales Spiel. Die vorliegende Version stammt aus dem jahre 1953 und ist die Erste, die mit den "klassischen" deutschsprachigen Strassennamen wie Badstrasse, Schloßallee oder Goethestrasse versehen ist.

Mittwoch, 3. Februar 2010

"You Segment"- Der neue Song von "Chomolungmas Kleid"

Die beiden Jungs haben mal wieder einen neuen Song produziert, und bevor das ofizielle Video fertig gestellt ist, gibt es als Appetithappen die reine Audioversion auf der MySpaceseite der Band zu hören: KLICK HIER
Für diejenigen, die der englischen Sprache mächtig sind, gibt es HIER den Text in voller Länge. Über Interpretationen freuen wir uns selbstverständlich, und der originellste Kommentar gewinnt ein virtuelles Abendessen mit der Band! Allerdings muss die Interpretation in den Kommentarbereich des Musenalmanachs geposted werden, und nicht einfach als Facebookkommentar unter die Notiz. Einsendeschluß ist der 22.02.2010 (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Montag, 25. Januar 2010

Jesus ist da


Ein Zitat von meinem Freund Gronkor: "Wenn Jesus heute, hier in Hamburg leben würde, würde er jede Prostituierte, jeden Alkoholiker, jeden Punk, jeden Obdachlosen, jeden Polizisten, jeden Zuhälter und jeden Schläger mit Namen kennen."

Die Abbildung zeigt die Kreuzigungsszene vom Isenheimer Altar, Mathias Grüneberg um 1516

Mittwoch, 20. Januar 2010

Ich schreibe mein Herz in den Staub der Strasse

Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße ...


George Forestier


Ich schreibe mein Herz

in den Staub der Straße vom Ural bis zur Sierra Nevada

von Yokohama zum Kilimandscharom eine Harfe aus Telegraphendrähten.

Ich sage Gobi und ich sage Sahara

ich sage Eismeer und sage Hawai. Katarakte der Sehnsucht,

die nie verstummen. Schweflige Blüte trockener Kakteen.

Turbine und Dynamo,

Motor der Schenkel. Ich lege die Hand

in die Spur meiner Füße.

Die Erde - zu klein

für ein wanderndes Herz. Der Himmel - zu hoch

für ein grübelndes Hirn.

Ich schreibe mein Herz

in den Staub der Straße. Ich lege die Hand

in die Spur meiner Füße.

Dienstag, 12. Januar 2010

Freitag, 8. Januar 2010

Immer mehr Deutsche nehmen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg!!!


Die Grafik in der Mitte ist im DVU-Stil, aber originellerweise unter umgekehrten Vorzeichen. Ich hoffe, dass noch mehr Flugblätter der SVP oder von anderen Parteien, auch in anderen Ländern, folgen.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Sprichwörter, Zitate und Weisheiten zum Jahresende und als Neujahrsgruß



-Verzweiflung ist eine Pflanze, die mit Wut gegossen wird

-Die Zange ist echt der Hammer (Ilya Margolin)

-Die Ewigkeit dauert lange. Besonders gegen Ende (Woody Allen)

-Oberammergau wartet auf Bartwuchs (Kongo-Fred)

-Das Leben ist wie eine Zigarette: Am Ende komm Rauch raus.

-Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu (Bauernregel)

-Stellenweise Bodenfrost möglich

-Mach es wie die Bahnhofsuhr: Zähl die Abfahrtszeiten nur!

-Noch ist der letzte Hahn nicht nach Kartago gegangen

-Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt! (Pringles)

-Du sollst dir Quasten machen an den vier Zipfeln deines Mantels, mit dem du dich bedeckst. (5. Mose 22:12)

-Grau, treuer Freund, ist alle Theorie, Und grün des Lebens gold'ner Baum (Johann Wolfgang von Goethe)

-Alles Entscheidende entsteht trotzdem (Friedrich Nietzsche)

Montag, 21. Dezember 2009

Jessica McCain Radioactive State Teil VI


Jessica McCain stand unter der Dusche. Sie genoss das warme Nass, wie es an ihrem Körper herunterperlte. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters hatte sie noch immer den Körper einer dreissigjährigen. Die Verjüngungsenergie, die sie aus der Stufenpyramide bezog, funktionierten noch immer tadellos. Unter ihrem Nachthemd wölbten sich die milchweißen Brüste, die wie junge Hunde bettelnd nach oben zeigten. Alles war verführerisch an Jessica in diesem Moment, und auf ihrem Mont Veneris begann es zu regnen. Sie musste wieder an Greiserich denken. Sie erinnerte sich, wie sie sich geliebt hatten, an seinen sehnigen, schlanken Körper und an seine Kraft. In ihrer Phantasie und in ihrer Hand erwachte Greiserich erneut zum Leben. Während sie sich mit dem Frotteehandtuch sanft trocknete und ihren Körper eincremte, fasste sie den Entschluss, Greiserich ins Leben zurück zu holen, koste es, was es wolle.

Montag, 14. Dezember 2009

Schon gewusst, daß...

...singen gegen Mundgeruch hilft, weil die Vibration im Kehlkopf feststeckende Essensreste in der Speiseröhre lösen kann?

...die ausgestorbene, altsemitische akkadische Sprache nur etwa 5000 Vokabeln hatte?

...man zu "Kurbeltelefon" auch "Schwurbeltelefon" sagen kann?

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Die große Thaiboxgala...





...im Docks auf der Reeperbahn. Alles, was auf dem Kiez Rang und Namen hat, war da: Karl-Heinz-Schwensen (Neger-Kalle), NUTELLA, die Marek-Bande, der König von St. Pauli und viele andere bekannte Größen aus der Halbwelt. Allesamt ehrliche Jungs, die einen im Milieu durchaus angesehenen Beruf ausüben.
Zu sehen waren bei der Veranstaltung ca. 20 Kämpfe in allen Gewichtsklassen und verschiedenen Kampfdisziplinen: Muay Thai, Thaiboxen, Boxen, Kickboxen, K1, K2 und Shaolin-Escrima. Auffällig war die homoerotisch aufgeladene Atmosphäre, auf die der Besucher schon mit dem Initiationsritus, dem systematischen Securitybegrabbeln an allen wichtigen Körperstellen am Einlaß, eingestimmt wurde. Schweiß, mit Öl eingeriebene nackte Männeroberkörper und das Ritual des männlichen Zweikampfes taten ein Übriges. Passend dazu wurde beim Eintreten in den Ring bei einem Kämpfer das Musikstück "Wild Boys" von Duran Duran über die Lautsprecher abgespielt.

Freitag, 4. Dezember 2009

Variationen zu "Frauen auf Fahrrädern"

Im Kommentarbereich des Musen-Almanach haben Kommentatoren einige neue Versionen von ***** ******s Erguss "Frauen auf Fahrrädern" geposted, die eine besondere Würdigung verdienen:
1. Der bärtige Rocker hat gesagt...

Frauen auf Motorrädern mag ich viel lieber,
Frauen auf Motorrädern,
die im Schanzenviertel durch den McDrive knattern,
ohne Auspuff, ohne Schutzblech,
mit laut aufgedrehter Anlage,
aus der der Rock dröhnt.

Zu Hause läßt sie die Hülle fallen,
das Fett von McDonalds schwappt hin und her,
auch drunter trägt sie nur Leder,
beschmiert mit Kettenfett
steht sie vorm Ehebett,
dann läßt sie die Peitsche knallen.

2. Noch son Poet hat gesagt...

Frauen in Autos

Frauen in Autos
mit langen MÄNTELN:
das Gesicht versteinert vom MakeUp.
Sie wollen zu McDonalds
und dann zur BWL-Vorlesung.

Kann ich so losfahren?
Nein, schnell noch schminken!
Alles Wichtige ist in der Handtasche.
Nun kann die Fahrt losgehen.

Den Zündschüssel rum,
Peng, nicht gekuppelt,
schnell wieder rückwärts,
huch, nochmal Peng.
Jetzt ist genug Platz zum Ausparken,
hat ja keiner gesehen.

Schnell nochmal schminken
bei Tempo 70, im Rückspiegel.
Die Fahrradampel wird gerade grün,
schnell auf die Bremse,
brumm, das war das Gaspedal.

Die Einkäufe vom Ökobauern
liegen auf der Straße verstreut
dazwischen die Frau auf dem Fahrrad.
Unveganes, frisch Geschlachtetes!
Sie konnte deutlich besser Auto fahren.
Der Notarzt wird sie wieder einigermaßen hinbekommen.
Aber für das Kind kann er nichts mehr tun.

3. ...und hat gesagt...

Frauen zu Fuß im Straßenverkehr

Sie verlassen nur selten das Haus.
Der Weg die Treppe runter ist sehr beschwerlich,
die Krankenkasse bezahlt nur die notdürftigste Behandlung.
Einen Treppenlift erlaubt der Vermieter nicht.

Alles geht langsam und mühevoll.
Das rechte Rad am Rollator hat bereits eine Acht.
Die Jugendlichen lachen hämisch,
sie unterhalten sich alle auf Türkisch!

Die Rente reicht nur für die nötigsten Einkäufe,
die Hüfte tut weh vom langen Marsch,
an der Kasse geht es der Kassiererin nicht schnell genug.

Nun muß sie den gleichen Weg wieder zurück.
Schon wieder diese Jugendlichen!
Sie stehen an der Ecke und rauchen.
Zum Glück haben sie heute gute Laune.
Wieso ist heute keine Werbung im Briefkasten?

Am Abend wartet eine bunte Sendung.
Das Unterschichtenfernsehen ist immer abwechslungsreich gestaltet.
Alle Verwandten sind inzwischen gestorben.

Donnerstag, 26. November 2009

Zwei Sachen

1. Was mich sehr aufregt ist, wenn Leute beim Spaghettiessen das Pesto direkt aus dem Pestogläschen auf ihren Teller tun. Das ist UNÄSTHETISCH und EKLIG! Hat man Euch denn nicht beigebracht, dass das Pesto im Topf mit den Spaghettis vermengt werden muss, damit alle Nudeln gleichmäßig mit dem grünen, salzigen Zeugs besudelt sind?
2. Warum bloß tragen soviele Menschen ihre Schals außerhalb ihrer Mäntel?
Schals sind meistens hässlich und ihre Aufgabe besteht darin, den Hals und die Brust des Trägers vor Kälte zu schützen. Die Schals sollten deshalb innerhalb des Mantels getragen werden, weil das besser aussieht und gleichzeitig zweckmäßiger ist.

Mittwoch, 18. November 2009

Schaufenster und Geschäfte




Mit meiner Kamera fotografiere ich so manches. Immer wieder bin ich fasziniert von Werbeschildern und Schaufensterauslagen.Bei diesem Wilhelmsburger Imbiss bekommt man Appetit. In diesem Haushaltswarenladen ist eine Kiste mit verfaultem Obst ausgelegt. Ganz besonders bemerkenswert finde ich jedoch das Schaufenster von diesem Modellbau- und Kriegsspielzeugladen, der mit Modellbaufiguren die Flucht unserer Großelterngeneration aus Ostpreußen nachgebaut hat.

Montag, 16. November 2009

Frauen auf Fahrrädern

Gastbeitrag von ***** ******

wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es dies

frauen auf fahrrädern
die ihr veganes beim ökobauern gekauftes essen
in rucksäcken nachhause transportieren
wo sie dann kochen für sich
und all ihre freunde die
von der demo gegen die eröffnung
eines mcdonalds im schanzenviertel
noch völlig verausgabt sind
und das obwohl sie später
noch weiter schreiben müssten an
ihrer bachelorarbeit über
die ausbeutung der näherinnen in bangladesch
durch den großkonzern h&m

wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es dies
und meine wut auf die ganze welt

Freitag, 13. November 2009

Montag, 9. November 2009

Der Kulturabend der Gruppe "Die Halbmenschen von Tele 4" im Rückblick





Es war ein schöner Abend, Publikum und Mitwirkende waren zufrieden.
Philip Ritter und Baekwa Choi sind jetzt hoffentlich davon überzeugt, dass sie ein vielseitiges, ausbaufähiges Talent haben.
Vielen dank auch an Christian Gruber, für seine guten Darbietungen und die Zusammenarbeit!

Freitag, 6. November 2009

Jessica McCain Radioactive State Teil V


Jessica McCain dachte aber nicht daran, ihren treuen Gefährten aus ihrer Jugend zu töten- Sie brauchte ihn für etwas ganz anderes! Heimlich hatte sie eine Stufenpyramide errichten lassen, die nur einem einzigen Zweck dienen sollte: Der Vergöttlichung und damit der Unsterblichkeit von Jessica. Dafür brauchte sie den Hund. Er wurde in die Pyramide gesperrt und mit Hilfe eines ionisierten Thermokanals an einen Heisenbergschen Unschärferegler angeschlossen. Dank der newtonschen Gravitationskonstante h = 1.055 x 10 hoch 15 erg-s gelang es, das Plancksche Wirkungsphoton auszuschalten- Im Ergebnis also hochelastische Materie-Antimateriefelder, die Jessica dazu befähigten, so ganz langsam wirklich zu einem Gott zu werden. Tatsächlich erlangte sie immer mehr Mana, da immer mehr Goten und Halbmenschen sie anbeteten. Der Hund war dazu verdammt, auf alle Ewigkeit in der Pyramide zu schmoren und den physikalischen Prozess von Jessicas Divinisierung aufrechtzuerhalten.
Jessica McCain dachte an ihre Jugend zurück, an Greiserich, an ihre Studienzeit- wie lange war das her? Wie stark hatte sie sich verändert? War sie glücklich? Während sie darüber meditierte, kam einer ihrer Hohepriester mit einer dringenden Nachricht. „Herrin“ so hob er an „Bei unseren Ausgrabungen sind wir auf Relikte aus einer längst untergegangenen Hochkultur gestoßen. Sicher ist, dass es sich nicht um eine menschliche Kultur handelt- wir sind auf die Überreste einer Eulenhochkultur gestoßen…“

Dienstag, 3. November 2009

Les Bacchantes


Am 27.10. war die Aufführung der letzten Szene von "Die Bakchen", der griechischen tragödie von Euripides, im Rahmen des internationalen Festivals für Theaterregie. Unter Regie von Katrin Connan, gemeinsam mit Eleni Mouzourou als dem Chorleiter, Tom Le Dilosquer als Kadmos und meiner Wenigkeit als Agave wurde die letzte Szene auf französisch aufgeführt.
Ich war mit meiner schauspelerischen Leistung im Übrigen unzufrieden.