Dienstag, 1. September 2009

Modelleisenbahn


Diese beiden Modelleisenbahnwaggons habe ich heute erworben.
Es sind Bausätze aus dem jahre 1961 der Firma Märklin.
Sie sind für die Sammlung meines Vaters bestimmt.

Mittwoch, 19. August 2009

Abnehmen nach der Arslan-Pfeifer-Methode

Sie wollen abnehmen? Haben es schon mit -zig Diäten probiert, die alle nichts gebracht haben, anstatt dessen sind sie danach nur noch fetter geworden? Vergessen Sie alles, was Sie bisher über das Thema "abnehmen" wussten.
Denn ab jetzt gibt es die "Arslan-Pfeifer-Methode"!
Hier geht es darum, Genuss beim abnehmen zu verspüren. Das bedeutet: a) Sie ersetzen Gemüse und Kohlenhydrate durch Proteine. Sie ernähren sich vorwiegend von saftigen Steaks, leckeren Eiern und frischem Fisch. Vitamine nehmen sie in Form von Kapseln zu sich, um Verstopfungen zu vermeiden, kommt täglich noch ein Apfel dazu.
b) Den Genuss, den sie sich normalerweise durch ihre Fressorgien oral reingezogen haben, holen sie sich durch andere, effektivere Genussmittel.
Beim Alkohol hören sie ausnahmsweise mal auf mit dem Kalorienzählen, und trinken abends, wenn der magen knurrt, ein schönes Glas Whisky oder zwei, drei stark gehopfte, norddeutsche Pilsener. Aber bitte kein Weizenbier, das schmeckt nicht. Ferner erhöhen sie ihren Zigarettenkonsum oder fangen mit dem Rauchen an, falls sie noch Nichtraucher sind. Die Zigaretten unterdrücken das Hungergefühl und beschleunigen den Stoffwechsel, genau wie der Kaffee, den sie stark, ohne Milch und Zucker, den Tag über verteilt trinken, täglich ein Liter.
Andere Drogen sollten Sie immer, wenn ihnen angeboten wird, annehmen- Das chemische Zeugs ist ein Apptitzügler ohnegleichen! Und Spaß macht es obendrein.
Anderes verhält es sich mit Marihuana, bei dem Einiges zu beachten ist. Dazu Mehr im Kapitel "Abnehmen und Kiffen-So gehts"

Mittwoch, 12. August 2009

Montag, 3. August 2009

War ich nicht?


War ich nicht zu lange in deinem Schatten von Erfindung und Erschaffung?
Als ich rechtmäßig das Fleisch behielt,
hat die Angst vor dem Gewissen am Gesicht vorbeigesehen.

Mein Wort und meine Welt hält den Boden und ist real
Deine Welt ist wie Überschwemmungen mit vergiftetem Wasser.
Du spuckst die Leute an, wenn du redest.

Die Zeit der Erhebung ist gekommen
um mir das zu nehmen, was du mir einst nahmst.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Niederlande



In den Niederlanden bin ich immer wieder gerne. Ganz besonders beeindruckt mich die Fahhradkultur. Die Infrastruktur bevorzugt die Fahrräder gegenüber den Autos deutlich, teilweise mit eigener Verkehrsführung und sehr gut ausgebauten Radwegen. Die Einwohner selber fahren hauptsächlich mit gebrauchten, schlurrigen Fahrrädern durch die Gegend, und nicht wie in Deutschland mit teuren Mountainbikes und Trekkingrädern. Bei meinem letzten Aufenthalt in Groningen waren die Katzen freundlich, und ich habe nachts eine Eule gesehen. Die hier angebildeten Dinge habe ich auf dem Groninger Wochenmarkt erstanden, der Samstags abgehalten wird.

Sonntag, 12. Juli 2009

Der Mythos


Der Mythos hat die Kraft, die Gleichgültigkeit der Welt zu besiegen.

Mittwoch, 1. Juli 2009

WIR GLAUBEN...

...dass Veränderung mit Singen im Chor beginnt.

Dienstag, 23. Juni 2009

Der Sonnengott und das Christentum


Im Jahre 337 wurde Konstantin I. beigesetzt, der erste römische Kaiser, der sich offiziell, kurz vor seinem Tode, taufen ließ. Ob er wirklich Christ war, sei dahingestellt- seine Taufe und die Duldung und Förderung des Christentums unter seiner Ägide waren jedenfalls politisch motiviert.
Nach römischer Tradition wurde Konstantin bei seiner Beisetzung "konsekriert", das bedeutet, er wurde zum "Divus", also zum Gott erhoben.
Hierzu wurde eine Münze geprägt, die wir hier sehen.
Eusebius von Cäsarea war der Hoftheologe und Chronist Konstantins, ein Anhänger der arianischen Lehre. Er beschreibt die Münze wie folgt: "Sie (die Münze) zeigte, wie Konstantin als Wagenlenker auf einem Vierergespann fahrend von einer Hand, die von oben herab sich ihm entgegenstreckt, aufgenommen wird."
Was sollte den Zeitgenossen diese Symbolik mitteilen, wie wurde sie dechiffriert? Der Rennwagen ist einerseits der Sonnenwagen, also Attribut des Sol Invictus, demjenigen populären römischen Gott, dessen Aufgabe es unter anderem war, den Kaiser zu beschützen. Andererseits wurde in der christlichen Ikonographie der Zeit, die noch viel variabler und ohnehin völlig grundverschieden von der heutigen war, Christus als Wagenlenker dargestellt. Die ausgestreckte Hand ist einerseits als diejenige des Jupiters zu deuten, andererseits wird die Himmelfahrt Jesu Christi abgebildet. Verstärkt wird der christliche Charakter noch durch die Vorderseite, die den konsekrierten Kaiser mit einem Schleier zeigt, anstatt des obligatorischen Siegerkranzes. Der Schleier ist ein priesterliches Attribut, welches aber auch von Jupiterpriestern verwandt worden war.
Anhand dieser Münze kann ein ganz typisches Phänomen des spätantiken Umgangs mit Religion aufgezeigt werden, nämlich die Verschmelzung von verschiedenen Kulten und ihrer Symbolik.
Es werden vier verschiedene Kulte miteinander in Einklang gebracht:
1. Die klassische römische Religion, dargestellt durch die Hand des Jupiter,
2. Der spätantike Mysterienkult des Helios repspektive Sol Invictus, dargestellt durch den Sonnenwagen,
3. Der seit Augustus für die Kaiserzeit obligatorische Herrscherkult, präsent durch die Konsekration (Vergöttlichung) des Konstantin. Zu diesem Anlass wurde die Münze geprägt.
4. Das Christentum, dargestellt durch die "Himmelfahrt" auf dem Wagen sowie die Hand, die vom Himmel herabgreift.

Für den Betrachter war es also ein leichtes, Sol, Jesus Christus sowie den Kaiser gleichzusetzen.
Der christliche Herrscherkult wurde also in das seit knapp zwei Jahrzehnten staatlich geförderte Christentum integriert, schubweise ersetzte es den vorherigen Sonnengott, der zuvor die Aufgabe innehatte, den Herrscher zu beschützen.

Eus.; v.C. IV 73 (150,18-20 W.)
Folie 9

Sonntag, 21. Juni 2009

Black Metal







Gestern beim Konzert der Blackmetalband "The Ugly" in Billstedt gewesen.
Wüste, agressive Melodieflächen, elegischer und gleichzeitig anstachelnder Gesang und eine apokalyptische Choreographie zeichneten den Auftritt der sympathischen Schweden aus.

Sonntag, 14. Juni 2009

Sol Invictus


Das Licht schenkst du, nichts bleibt dir verborgen
Schützt den Herrscher, unseren Divus,
so kann er sich um Staatsgeschäfte sorgen,

Ohne dich wäre nur Verdruss.

Das Fest der Christen ist dein Tag,
Dem Mithras gaben sie deinen Namen,
dein sind die goldnen Bahnen.

O unbesiegter Sonnengott

Montag, 8. Juni 2009

5 Minuten

Im Uns ist Gott

Es zeigt sich in zweierlei Form

Durch die tödliche, süße Reise nach Innen

sowie

Ausgepackt vor goldenen Altären der Nachrichtensender

Den eingesperrten Gott will man uns sehenlassen

aber es ist nichts da

trotzdem

ist es keine Barbarei.

Samstag, 2. Mai 2009

Elbinsel


Eingekeilt zwischen Bedürfnissen und deren Hinterlassenschaften,
Generationen von Arbeit
und den Menschen
die wiederwegziehen,
bist du der Hafen, den die Einheimischen
für einen Jugendknast halten, weil sie es nicht in der Schule nicht besser lernen.
Aus kleinbürgerlichem Milieu wird man hier angeschwemmt,
und nichts ist neu, der Unverstand regiert
überall, gerade in der Kunst.
Gerade deine Überschaubarkeit ist das Manko,
obwohl das Karma des ganz besonderen Ortes sich ganz besonders schnell verändert.
Zehn Jahre später sind 90% der Bewohner ausgetauscht,
in neuen Heimatländern ansässig.
Freiwillig wohnen hier nur Snobs.
das stimmt zwar nicht, doch
genau das ist ihr Plan.
Ob er aufgeht, bezweifel ich.
Stadtplanung zeitigt immer ganz andere Ergebnisse, als von Diadochen angedacht.
Zigaretten gibts hier einzeln und billig,
da wird so mancher süchtig.
Nach Crack.
Im Penny, der keine
neuen Mitarbeiter einstellt.
Weil er zu klein ist, und
die Frau mit dem Blech im Gesicht
beschwert sich, weil keine neue Kasse aufgemacht wird.
Die Hunde verbinden die Menschen,
die ein ähnliches Schicksal und soziale Lage
zur Solidarität zwingt.
Der moorige Untergrund bringt Erinnerungen zutage, derer sich
nur noch die Omas
und
die Gastarbeiter der ersten Generation
entsinnen.

Donnerstag, 16. April 2009

Tote Tiere

Ich habe einmal
eine tote Fledermaus
mehrere Monate unter meinem Bett liegen gehabt
in einem alten Honigglas.

Mit meinem Mund bin ich die weichen Flügelchen entlanggefahren,
habe die kleinen Knöchelchen mit der Zunge befühlt.
Ein Druck auf den Anus hat ein Tröpchen Urin heraufbefördert.

Gestern habe ich beim Aufräumen einen toten Marder hinterm Schrank gefunden.
Ich habe ihn in eine Plastiktüte gesteckt und erstmal unter die Spüle gelegt, um ihn später in Ruhe zu untersuchen.

Jetzt liegt er vor mir, auf dem Tisch vor der Tastatur.
Ich liebkose den Kadaver, desen tote Augen einen erotischen Glanz verstrahlen.
Ich bin ganz verliebt in den Augenblick.
Jetzt öffne ich das Mündchen und befühle die kleinen spitzen Zähnchen, mit meinem kleinen Finger streichel ich seinen Gaumen.
Die Behaarung unter dem Bauch des Marders ist ganz weich.

Samstag, 4. April 2009

Sprühfarbe




Wenn man schon mal dabei ist...

Donnerstag, 26. März 2009

Nelkenmeister




Das erste Bild ist von einem "Meister der Darmstädter Passion" und um 1460 entstanden.
Es heisst "Der heilige Onophrius".
Man beachte, dass dem einsiedlerischen Heiligen ein affenartiges Fell gewachsen ist.

Um 1495 entstand das hier abgebildete zweite Bild vom "Zürcher Nelkenmeister", Hans Leu dem Aelteren.
Der Kreis der Nelkenmeister orientierte sich an den zeitgenössischen niederländischen Malern. Die Züricher malten aber viel volkstümlicher, und ausschliesslich zur Illustration von religiösen Szenen für die grossenteils analphabetische Bevölkerung.
Der Titel: "Der Erzengel Gabriel überwindet Lucifer"
Die Monster, die der Engel bekämpft, gefallen mir sehr gut. Vor allem das mit dem Schnabel.

Sonntag, 22. März 2009

Schweiz reloaded








Bezugnehmend auf meinen Post vom 29. Februar 2008, "Hallo Heso, hallo Wutknäckebrot",
hat sich etwas mehr als ein Jahr später eigentlich nichts verändert in der Schweiz.
Zürich ist immer noch ein bisschen langweilig.
Dummerweise wurden die dadaistischen Botschaften, welche die Besucher an den Wänden anbringen durften, mittlerweile entfernt.

Die Berge sind eigentlich nur aus leblosem Gestein und stehen ein wenig sinnfrei in der Gegend, dafür beherbergen sie aber eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt (Eulen, Marder, Geröllziegen, Edelweiss), auf dem Foto sind die in 3000 Meter Höhe lebenden
Alpendohlen zu sehen.

Auf dem letzten Foto bin ich vor einer LIDL-Filiale zu sehen, die gerade eröffnet wurde. Dies war ein grosser Tag für die Einheimischen, und es gab umsonst Cola, Kaffee und Schokoriegel.

Samstag, 14. März 2009

Kunsthandwerk, Selbstporträt



In meiner WG durchleben wir derzeit eine äußerst produktive Phase- als Nebenprodukt sind hierbei diese beiden Stühle herausgekommen, die von Johannes Ender bearbeitet wurden.

Materialien: Frischaltefolie, leere Colaflaschen, Sprühfarbe (Gold und Grün), diverse Klebebänder, handelsübliche Plastikgartenstühle

Der Verfasser des Blogs hat auch noch ein Selbstporträt im Hamburger Hafen fotografiert, welches die düstere Stimmung illustriert, die über dem wüsten Gelände lastet.

Freitag, 13. März 2009

Umläuterung von Nöbst und Neβel

Dies ist der Titel des ersten Posts aus dem deutschsprachigen Blog An rüdiger Dutβch!!! von dem schwedischen Autor Peter Ingestad, der mir seinen Text als Gastbeitrag mit freundlicher Empfehlung zur Verfügung gestellt hat.

Hier der Text:

Umläuterung von Nöbst und Neβel
Als tötensachlicher Vezügungsbosch der Zeut am Vonstag Mitterblatt hatt immer Zimmertûr ins Bald nach unser Löwenblau des Ottostoβenreine Quatschität mit ihreneurer Volksgestraβ bis Tatenkûpf sein Keinung in die Notzyklamen hoch von Äntern alser Vattenföβ zum Ichts erkonntet wie Naturkultatem aber sie nach so Konklav erzägt von Sönnenschein daβ Kuchpotenziatus auch ihr Öhe inzel ober volkbar kuhn sein finstre schwarze Riesenfalter Hinterpommach söll nur Daβeinwelteten Potät auf Dutsch zur Phenith Bachengumpf zerzwischhen unternähmen können sollen werden vollen wissen tönten machen faschen glöcken sonnen dummen schweden dingen linken laten sein.

Noch führer seitermehr am Lindentor bei Öffenbächer Zud von Heilenstuch zimbabwer dann sich Monatskostularium am Saupenkoβ villeuchter Plöntag sicherheiβ die Ohen eger Tafelpuhr bis Tun und Neunen eure Ihr an Ohr dem Föhnenwand zietertes Büsch zu Seuch verzettteret.

Vor kahles Konzitäthum rennen wir daβ Hohenheimer Eiβenkumpf des polgerisches Tanzig vuller Fäβung unter Szenenrampf wenn lächter doch Vertatisch Hinoch ögert Wohungtische mössen sonach bissen wochenänderungeringen egen fegen danoch lieder Unterhänich dielen zäuβen fonnen regen sûden weder Ahlung sehlen tönen läderheuβen immelwimmel währforts einzuwieden undsoweiten kann.

Dienstag, 10. März 2009

Street Art




Wir haben eine kleine, rote Maus versteckt. Wer findet sie?

Dienstag, 3. März 2009

Schule


Die Schüler werden morgen mal diese Werke analysieren.